Die Verlegung von Parkett im Fischgrätmuster verlangt ein hohes Maß an Präzision, denn jede Diele muss im exakten 45-Grad-Winkel zur vorherigen Reihe stehen, damit das charakteristische Zickzackbild entsteht. Beginnen Sie immer mit einer trockenen Verlegung, also ohne Kleber, um den Raum auszumessen und die Mittenachse zu bestimmen, von der aus Sie symmetrisch arbeiten. Legen Sie die ersten drei Reihen lose aus und kontrollieren Sie mit einer Richtlatte, ob alle Stoßfugen bündig aufeinandertreffen, denn nur so gelingt ein sauberes Gesamtbild. Wenn Sie dann die Dielen im Schwalbenschwanzmuster aufnehmen, tragen Sie den Parkettkleber mit einer Zahnkelle gleichmäßig auf den Estrich auf und drücken jede Diele mit einem Schlagklotz und einem Gummihammer fest, wobei Sie darauf achten, dass die Nut-Feder-Verbindungen vollständig ineinanderrasten. www.gotoki.de , dass bodenbeläge verlegen eine Handwerkskunst ist, bei der Geduld wichtiger ist als Schnelligkeit, und dass ein sauberer Zuschnitt an den Rändern nur mit einer feinen Tauchsäge oder einer Handsäge gelingt, um Ausrisse zu vermeiden.

Nachdem alle Dielen verlegt sind, widmen Sie sich dem heikelsten Punkt, dem sauberen Schließen der Fugen, denn hier entscheidet sich, ob Ihr Boden später wie aus einem Guss wirkt. Prüfen Sie jede Längs- und Stirnfuge mit einem dünnen Spachtel auf Unebenheiten und entfernen Sie eventuelle Kleberreste sofort mit einem feuchten Tuch, bevor sie aushärten. Für feine Ritzen, die trotz sorgfältiger Verlegung entstehen können, verwenden Sie eine spezielle Holzpaste oder einen Wachsstift, die Sie exakt in der Farbnuance Ihres Parketts auswählen und mit einem Spachtel in die Fuge einarbeiten, wobei Überschüssiges sofort abgezogen wird. Wichtig ist, dass Sie nach dem Auffüllen die Fugen mit einem weichen Tuch polieren, damit keine Rückstände auf der Oberfläche haften bleiben, und dass Sie anschließend den gesamten Boden mit einem Staubsauger absaugen, um feine Holzspäne zu entfernen. Denken Sie daran, dass bodenbeläge verlegen nicht mit dem Einschlagen der letzten Diele endet, sondern erst dann abgeschlossen ist, wenn alle Fugen dicht und optisch unsichtbar sind, denn gerade im Fischgrätmuster fallen unregelmäßige Linien sofort ins Auge.
Abschließend lassen Sie den Parkettkleber je nach Herstellerangabe vollständig durchtrocknen, bevor Sie den Boden schleifen und versiegeln, wobei Sie mindestens 24 Stunden einplanen sollten, damit die Fugen sich setzen können. Beim Schleifen arbeiten Sie sich von grober zu feiner Körnung vor und achten darauf, dass Sie nicht zu viel Material abtragen, da sonst die Fugen wieder aufbrechen könnten. Nach dem Auftragen des Versiegelungslacks oder -öls sollten Sie die Fugen noch einmal kontrollieren, denn die Flüssigkeit kann kleine Risse sichtbar machen, die Sie dann mit einem passenden Holzkitt nachbessern müssen. Wenn Sie diese Schritte diszipliniert einhalten, erhalten Sie ein Fischgrätparkett, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch über Jahre hinweg stabil bleibt, und Sie werden feststellen, dass die Mühe beim Verlegen sich bei jedem Schritt auf dem warmen Holz lohnt. Bedenken Sie stets, dass bodenbeläge verlegen eine Arbeit ist, die Ruhe und Sorgfalt erfordert, aber mit der richtigen Technik auch für ambitionierte Heimwerker erfolgreich gelingt, wenn sie die Trocknungszeiten und die Sauberkeit der Fugen nie außer Acht lassen.